Fitesa Germany

Das Werk in Peine wurde 1969 gegründet, stellt seit Anfang 1970 zuerst Kunstleder, sowie später Vliesstoffe her und gehört in Deutschland zu den Pionieren der Branche. Die Fitesa-Gruppe mit Produktionsstandorten in Nord- und Südamerika, Europa und Asien gehört zu den weltweit führenden Vliesstoff-Herstellern.

 

Fitesa ist ein Unternehmen des brasilianischen Konzerns Evora mit Sitz in Porto Alegre.

 

Wir bei Fitesa Germany produzieren größtenteils für den europäischen Markt, wobei der Lieferradius bei zirka 400 Kilometer rund um Peine liegt. „Wir stellen Vlies in unterschiedlichsten Stärken her, die Spanne reicht von 8 bis 80 Gramm pro Quadratmeter", sagt Henning Waßmann, Geschäftsführer. Die jährliche Produktionskapazität liegt bei rund 1.200 Quadratkilometern = mehr als 168.000 Fußballfelder.

 

Wer eine Windel im Supermarkt kauft, kommt an Fitesa kaum vorbei: Unser Werk liefert das Roh-Vlies auf Rollen an die großen Hersteller von Hygieneartikeln wie Baby- und Erwachsenenwindeln sowie von Damenbinden.

So wird bei Fitesa Vlies hergestellt

Wir bei Fitesa Germany stellen Vlies zur Weiterverarbeitung in unterschiedlichen Breiten und Stärken (8 bis 80 Gramm pro Quadratmeter) her. Verarbeitet wird ausschließlich der Rohstoff Polypropylen (Kunststoff).  Dieser wird in Form von Pellets angeliefert und zunächst in großen Silos gelagert. Von dort aus läuft das Material durch einen Extruder, wo der Rohstoff dann zu einer homogenen Masse geschmolzen wird. Diese Schmelze wird durch 22.000 Löcher gedrückt und zu Fasern gezogen, die anschließend auf einem Fließband abgelegt, über Walzen laufen und verfestigt werden. Jeder Quadratzentimeter wird anschließend durchleuchtet und geprüft, denn Fremdkörper haben im Produkt nichts verloren. Produziert werden sowohl wasserdurchlässige als auch wasserabweisende Vlies-Stoffe.

Effizienz steht an erster Stelle

Unsere Effizienz in der Produktion in Verbindung mit höchster Qualität ist unser Wettbewerbsvorteil. Am Standort Peine produzieren wir 24 Stunden im Vier-Schicht-System an 365 Tagen im Jahr.

 

Generell stehen die Anlagen nur für Wartungsarbeiten still. „Bei uns entscheiden die letzten zwei Prozent, die aus der Anlage gekitzelt werden, ob wir rentabel sind." bemerkt Henning Waßmann.